1972 gegr├╝ndet (str. Livezilor nr. 3), finden wir das Museum in der Stadtmitte, sehr nah zur Nationalstra├če Satu Mare – Sighetu Marma┼úiei, am Rand des Tur-Flusses, in einer malerischen h├╝geligen Landschaft. Hier wurden ma├čgebliche Denkmalen der b├Ąuerlichen Architektur der 17.-20. Jahrhunderte von den D├Ârfer des Gebietes gebracht.

Das Freilandmuseum des ╚Üara Oa╚Öului Gebietes ist nicht nur ein Museum, sondern eine gesamte Welt, die auf einer 2-Ha-Fl├Ąche neben dem Stadtzentrum, am Rand des Flusses Tur zusammengestellt wurde. Es ist eine Zeitreise, ein R├╝ckkehr zum Ursprung des ╚Üara Oa╚Öului Gebietes. Hier findet man eine Welt voll Authentizit├Ąt und Traditionen, die Traditionen unserer Eltern und Gro├čeltern. Es ist die Welt, in der die unsterblichen Erz├Ąhlungen zum Leben kommen und uns die Einzigartigkeit der Ortschaften beweisen.

Das Glanzst├╝ck des 1966 gegr├╝ndeten Museums ist die Holzkirche aus dem Dorf Lechin┼úa, die von der ersten H├Ąlfte des 17. Jahrhunderts stammt. Man bemerkt die H├Ąuser aus C─âm├órzana und Rac┼ča, die zwei einzelligen H├Ąuser und die Scheune aus Gher╚Ťa Mic─â, der Stall und der Vorratsraum drau├čen aus Bixad, der kreisf├Ârmige Stall aus Negre┼čti-Oa┼č und die H├Ąuser in Rac┼ča und Moi╚Öeni. Anbei sitzen zwei Molek├╝lh├Ąuser aus Gher┼úa Mic─â und das T├Âpferhaus in Vama.

DAS LEBENDIGE MUSEUM

Normalerweise sollte ein Museum etwas zeigen, aber dieses Museum lebt und erh├Âht immer seine Lebenskraft. Das ist das reizvollste Teil des Museums. Hier k├Ânnen Besucher sehen, wie die Einwohner zur M├╝hle kommen, um ihr Mehl zu mahlen, wie sie zum Wasserwirbel waschen und die Wollgewebe zur Bandwalke verarbeiten, oder wie sie ihre Pferde beschlagen oder manche landwirtschaftliche Werkzeuge in der Schmiede reparieren lassen.

Der Museumsdurchgang endet in der T├Âpferhandwerkschulwerkstatt, in einem wunderbaren Holzhaus eingerichtet, und die am Anfang des 20. Jahrhunderts gegr├╝ndet wurde. Die Werkstatt ist mit sechs elektrischen T├Âpferscheiben, zwei Keramik├Âfen, einem R├╝hrwerk und M├Âbel ausger├╝stet. Hier sichert eine Mannschaft von T├Âpfern aus Vama (altes Zentrum des T├Âpferhandwerks in Oa┼č), Plastiker und Ethnographen, die Ausbildung der Kinder, damit die Tradition des T├Âpferhandwerks nicht verloren geht.

Hier wurde auch eine Destillerie errichtet. Das alles f├╝hrt uns durch eine Welt, die man als verloren betrachtete, und in der Luft fliegen Erz├Ąhlungen und die Weisheit der Eltern und Gro├čeltern.

Dank des Reliefs und des reichen Pflanzenwuchses in der Gegend und dank der wertvollen Sammlung von Ethnographie und Volkskunst, ist das Museum f├╝r das ganze Oa┼čer Gebiet sehr anschaulich.

 

VOLKSKUNST

Die Innenr├Ąume der H├Ąuser im Freilandmuseum werden uns beeindrucken und zeigen, wie reich die Welt des oa┼čer Dorfes damals war. Hier findet man eine wertvolle Sammlung von Volkskunst und Ethnographie, von Gewebesammlungen, Volkstracht, Ikonen, und bis zu Keramik und M├Âbel, alle mit viel Sorgfalt gewebt oder gemalt. Das Museum in Negre┼čti-Oa┼č ist der einzige Ort wo die ber├╝hmte Vama-Keramik noch hergestellt wird.

Anschrift: str. Livezilor 3-5, Negrești-Oaș, Kreis Satu Mare

Telefon: 0261 854 860

├ľffnungszeiten: M├Ąrz-November: t├Ąglich zwischen 9 und 17 Uhr. Samstags: 9-14

Im Winter finden Besichtigungen nur auf Anfrage statt.