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Traditionen und Gebräuche

Handwerker

Hüter mancher authentischen ethno-kulturellen Werte, haben die Oaşer es geschafft, das Wichtigste, was ein Volk besitzt, von Generation zu Generation weiter zu übertragen: die Sprache, die Tracht und die urväterlichen Gebräuche. Das Oaşer Gebiet wurde berühmt für die Volkstracht, die Kunst, die Musik und den Oaşer spezifischen Tanz, der sich insbesondere mit der Gelegenheit mancher außerordentlichen Ereignisse vor den Augen enthüllt: Hochzeiten, Reigen, Arbeitskreise, Arbeitsgemeinschaften, „Lăutul torturilor“ (Textilienwäsche) und sonstige Feste.

Die Tracht
Die oaşer Tracht zeichnet sich durch Originalität, Farben und Verzierungen aus. Trachtelemente, die niemals einem oaşer Mann fehlen, sind der mit Glasperlen oder Federn verzierten Hut und die Ziertasche mit einer besonderen Mehrfarbigkeit mit geometrischen oder pflanzlichen Motiven. Die breiten Sommerhosen oder die enge weißwollene Bauernhosen und die schwarzen oder weißen Mantel für den Winter werden seit der Zeit der Daker noch erhalten. Die weibliche Tracht zeichnet sich durch die gleiche Frische, Lebhaftigkeit und Originalität aus: der lebhaft bunte Hemd wird mit geometrischen oder Blumenmotive verarbeitet, und die bunt gemusterte Schürze hat üblicherweise einen gelben oder roten Hintergrund. Besonders sind auch die Flechtarbeit und der Glasperlenkranz der Brauten.

Ţâpuritura (das Schreien)
Eine wichtige Rolle im Musikleben des oaşer Gebietes spielt das “ţâpuritură” (das Schreien), das auch die Funktion sonstiger traditionellen Arten übernommen hat. Auch die Weihnachtslieder werden in diesem Stil gesungen.

Der Tanz
Das Oaşer Gebiet hat sein Ruf auch durch uralten Traditionen und Gebräuche gewonnen. Die Oaşer Tanzen “Roata” (das Rad) und “Miresele” (die Brauten), angeregt durch den ruckweisen Takt der Geige, durch die “ţâpurituri” (Schreien) und Klatschen sind unverwechselbar. Aus dem Repertoire der oaşer Tanzen kennt man der Tanz der Jungen mit den Mädeln in Paarenreihe und das Rad der Jungen, aus der Kategorie der vertikalen Tanzen.

Die Hochzeit
Die Hochzeit im Oaşer Gebiet ist einer der eindrucksvollsten Elemente der Volkskultur im Nordwesten Siebenbürgens. Von den Jugendlichen zusammen mit den Eltern zeitgerecht vorbereitet, ist dies ein mehrwertiges Moment, indem es Folgerungen im sozialen Leben der Gemeinschaft, im Nachlasssystem und im wirtschaftlichen Leben der betroffenen Familien hat. Die Hochzeit ist, erstens, ein Übergangsritus, und dies setzt manche streng durch die Tradition festgesetzte Geste und Ritualhandlungen voraus: die Vorbereitung der Mitgift, der Anzüge, die Auswahl der Ehepaten, der Abruf zur Hochzeit, die Herstellung der Hochzeitsfahne, die Abschiede, die Trauung, die Magiehandlungen mit Augurrolle, das eigentliche Gastmahl und die Sammlung der Geschenke, die Hochzeitreden due Gesänge und Tanzen.

Oster und Weihnachten sind eine besondere religiöse Erfahrung für rumänische oder ausländische Pilger, die die Vielzahl der sehr gut erhaltenen Gebräuche und Traditionen zum Licht bringt.

Das oaşer Haus
Das uralte oaşer Haus ist aus Holz gebaut, mit einem hohen und gespitztem Dach aus Schindel oder Stroh, mit einem auf „Spießen“ gestütztem Vordach und mit dem “vraniţa” (das große Hoftor) künstlerisch in Eichenbaumholz geschnitzt.

Der Arbeitskreis

Für Faschingszeit, so wie das Gebrauch es anfordert, sammeln sich Mädel und Frauen, in schönen oaşer Tracht angezogen, für den Arbeitskreis im Haus der Tante Floare Finta – Lebendiger Menschlichen Schatz und Stützpunkt der traditionellen Kultur des Oaşer Gebietes. Sie nähen Kleider, spinnen Wolle, sagen Erzählungen, Scherze und Lehren, und danach beginnt die Rolle der Jungen, die die Mädel zum Tanzen auffordern. Junge und alte Leute von hier bringen wieder in Erinnerung die ehemalige Atmosphäre der Arbeitskreisen und der Frondienste im Oaşer Gebiet, als Zeichen der Achtung der Tradition.

Laut Gebrauch, waren solche Arbeitskreise neben manche Sonntagen, die einzige Gelegenheiten, für junge Frauen im heiratsfähigen Alter die Burschen des Dorfes zu treffen. Im Arbeitskreis konnten die jungen Frauen ihr Fleiß zeigen, und die tüchtigsten waren von den Burschen des Dorfes ins Visier genommen.

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